Vom Druck der Positiven Verstärker.

Ich habe mich gefragt, wieso ich bei vielen Positiven Verstärkern so einen Druck spüre. Wieso ich auch in mir selbst oft Druck gespürt habe, obwohl ich nichts davon nach außen tragen wollte. Wenn ich diesen Druck bei anderen spüre, möchte ich sie am liebsten schütteln und fragen: Wieso lebt ihr nicht, wovon ihr so sehr überzeugt seid? Spürt ihr nicht, wie viel Druck ihr (euch) macht?

Manch einer möchte glauben, dass alles plötzlich so leicht und freiwillig abläuft, sobald man sich endlich für die positive Verstärkung entschieden hat. Als würde man ganz feierlich einen Schalter umlegen.

Ab heute scheint wieder die Sonne. Die Zeiten der Unterdrückung sind vorbei, ab heute sind wir wie verwandelt und hüpfen gemeinsam mit unserem Pony über die rosa Wunderwolken.

Ein schöner Gedanke ist das. Das große Interesse an der positiven Verstärkung kann ich mit dem Hintergrund gut nachvollziehen, dass diese Sehnsucht in vielen von uns steckt, in unserem Leben auf möglichst wenig Widerstand zu treffen. Unsere Gesellschaft macht uns so viel Druck, dass es wie eine Erfüllung der innersten Wünsche erscheint, sich endlich ohne Druck von außen mit dem Gesicht der Sonne zuwenden zu dürfen.

Verständlich auch, dass sie gerade denjenigen Menschen wie ein Dorn im Auge zu sein scheint, die vielleicht eine Extraportion Druck in ihrem Alltag spüren und sich ohnmächtig fühlen, wenn sie lesen, dass die Leichtigkeit angeblich nur ein „Lagerwechsel“ entfern so munter auf sie warten könnte. Als ob es so einfach wäre.

Ich möchte euch anhand meiner Erfahrung mit meiner Stute Faible, aber auch aus meiner Erfahrung der Coachinggespräche, die ich führen durfte, vom Druck der positiven Verstärker erzählen.

Als ich angefangen habe, mich intensiv mit der positiven Verstärkung auseinanderzusetzen, erschien mir diese Methode weltfremd und unrealistisch zu sein. Ich sträubte mich dagegen, sie in ihrer Vollkommenheit zu verstehen, weil ich mir sicher war, dass es an der Sache einen Haken gab. Weil sie mich jedoch genug reizte, um sie mit Faible auszuprobieren, fand ich sogleich die ersten Holpersteine und nahm die meisten Anfängerfehler in der Anwendung breitwillig in meinen Erfahrungsschatz mit auf. Wir clickerten uns mal mehr mal weniger erfolgreich durch neue und alte Lektionen.

Dazu das Gefühl ständig beobachtet zu werden, ob ich nicht doch endlich mal Druck machte, und wo der Fehler in einem „System“ zu liegen schien.

Foto: Lea Bartsch
Foto: Lea Bartsch

 

Je mehr ich ausprobierte und lernte, desto geschickter wurde ich in der Anwendung der Methode. Timing, Blickschulung, Geduld, Konsequenz, all das sind Eigenschaften, die wir lernen können, wenn unser „Warum?“ groß genug ist, unsere alten Glaubenssätze überdenken zu wollen. Verstanden hatte ich sie irgendwann also, die positive Verstärkung. Viele Pferde in meinem Leben haben seitdem bestärkt, dass die Methode als solche funktioniert, Spaß und Motivation bringt und vieles erleichtert und verschönert, wenn sie angewendet wird. Besonders in der Freiarbeit erstrahlt sie für mich bis heute immer wieder in einem Glanz, den ich mir nicht mehr wegdenken kann aus meiner Zeit mit Pferden.

Doch wieso verspürte ich trotzdem manchmal unangenehmen Druck, wieso stellte mich Faible nun doch wieder vor neue Aufgaben, als würde sie hartnäckig sagen: Das ist noch nicht alles. Komm schon, es fehlt noch was!

Im Laufe der Zeit bemerkte ich, dass unser Pendel der Balance, welches Faible und ich beide viel zu stark auf der körperlichen Ebene als „physische Druckseite“ verspürt hatten, nach wie vor ziemlich unausgeglichen war. Ich spürte, dass sich der Druck nicht in Luft auflöste, nur weil ich ihn mit meinem Pferd nicht mehr auf der körperlichen Ebene kommunizierte. Der böse Druck war bloß gewandert, er hatte sich von außen in unser Innerstes geschlichen. Ob er real war oder nicht, konnte ich spüren, wenn ich mich mit derselben Frustration konfrontiert sah, die ich auch zuvor beim physischen Druck machen verspürt hatte. Mir kam der Satz eines Hufschmiedes in den Kopf, der mir vor ein paar Jahren, als es um eine weitere Reise nach Südafrika ging, diese Worte mitgab:

„Mach dich nicht zum Sklaven deines Pferdes.“

War ich zum Sklaven meines Pferdes geworden? Hatte ich die Seiten gewechselt und war nun der Gunst meiner Stute ausgeliefert? Nahm ich zu viel Rücksicht? Rück-Sicht, der Blick zurück: Ist das bereichernd, wenn ich dabei nicht mehr nach vorne auf meinen eigenen Weg schaue, sondern die Augen ständig zurück gerichtet habe? Zieht mich die Rücksicht zurück, obwohl ich gerne weiter nach vorne gehen würde? Nadja von verstehepferde.de hat einen spannenden Beitrag zum Thema Rücksicht verfasst.

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Foto: Lea Bartsch

 

Ich beschloss unsere Beziehung wieder einmal so gut es ging von außen zu betrachten und die „Zaunposition“ einzunehmen, also die Perspektive von jemandem, der am Zaun steht und Faible und mir zuschaut. Irgendwann sah ich es deutlich, dass ich in manchen Situationen nicht weniger Druck machte, sondern bloß jemand anderem als meinem Pferd: Nämlich mir selbst. Und mir fiel auf, wie fehlbelastet das Wort Druck auf der mentalen Ebene gerade für diejenigen ist, die in ihrer ganz subjektiven Empfindung einen leichteren Weg suchen.

In meinen Coachings sitzen mir manchmal Menschen gegenüber, die so voller Liebe für ihr Pferd sind, dass sie wie gelähmt zu sein scheinen. Als hätten sie Angst, einen falschen Schritt zu machen, und würden sich deshalb gar nicht mehr bewegen können. Und mich berührt das sehr, wie sensibel und tiefgründig sie auf der Suche nach Leichtigkeit und Zufriedenheit für ihr Tier sind.

Diese Gefühle sind niemals falsch, sie können nicht übertrieben gespürt werden. Sie sind echt und genau richtig und wichtig für die Beziehung, die wir mit unseren Pferden erleben.

 

Es gibt nicht zu viel Liebe, zu viel Sensibilität, zu viel Achtsamkeit. Für mich ist sensibel sein eine Stärke, ein Talent, welches genutzt werden möchte.

 

Und trotzdem sind viele Menschen traurig, nachdenklich, geradezu gequält von ihrer Vorstellung von einer alles überleuchtenden Harmonie mit ihren Pferden. Ziemlich viele Monate habe ich mir Zeit gelassen, diese Erkenntnis in mir wirken zu lassen und auch in mir selbst auf die Suche nach dem „Warum?“ zu gehen. Ich knabberte an eigentlich recht belanglosen Problemen mit Faible, überlegte mir dafür lerntechnische Lösungswege und hatte doch das Gefühl, ich würde auf der Stelle treten. Faible spürte, wie viel Druck ich mir selbst dabei machte, endlich auch an den belanglosen Baustellen ihr deutliches „Ja!“ zu hören. Doch was ist das für eine Frage, wenn ein Nein zwar erlaubt ist, uns mental jedoch hemmt und bedrückt und unser Zusammensein ebenso vergiftet, als hätten wir ebenso wieder viel zu viel Druck gemacht? Erlauben wir uns selbst auch ein „Nein!“, wenn uns unser Pferd eine Frage stellt, die uns nicht gut tut? Wünschen wir uns tatsächlich eine ehrliche Antwort, wenn nur das Ja Befriedigung und das Gefühl von Harmonie bringt? Wie befreiend ist der Seitenwechsel denn tatsächlich, wenn der Kontrollwahn in uns bloß das Seil gegen Futter tauscht und erwartet, dass unser Pferd auch damit „funktioniert“? Der Druck, den man sich im Herzen macht, ist auch für unsere Pferde spürbar. Sensibilität kann eben manchmal auch eine Bürde sein, ein Stolperstein.

Also habe ich mir Zeit für mich genommen und die kleinen Baustellen mit Faible nicht mehr in den Fokus genommen. Das, was ich als hemmenden Kontrollwahn in mir selbst spürte, habe ich versucht abzulegen. Ich habe mir vorgenommen das zu tun, was mir mein Hufschmied damals erzählt hat und ich in Coachings heute immer wieder betone:

Sei gnädig mit dir selbst und mache dich nicht zum Sklaven deines Pferdes. Liebe dich selbst. Achte dich selbst. 

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Foto: Lea Bartsch

 

Mach dir nicht so viel Druck damit, bloß keinen Druck zu machen!

Lebe die positive Verstärkung, statt sie wie ein Gesetz zu fürchten. Als diese Wahrheit langsam mehr und mehr in mich hinein floss, nahm sie die kleinen Baustellen aus meinem Alltag mit Faible mit. Viele sind verschwunden, einigen kann ich auch jetzt noch vorsichtig dabei zusehen, wie sie sich leise aus dem Staub machen. Und das ohne ein Abändern meiner „Technik“, ohne einen Trick, ohne das Gefühl, mein Pferd zu bestechen, anzuflehen, zu befehlen, zu bedrängen. Und ohne, dass ich tatsächlich mehr physischen Druck in unser Zusammensein hineinbringen muss.

In den letzten Monaten habe ich vor allem gelernt:

Selbstbewusstsein bedeutet nicht, dass wir Stärke zeigen, in dem wir laut Partei für uns und unsere eigenen Ideen ergreifen, die Ellenbogen auspacken, uns Raum schaffen und ins Licht stellen.

Uns unserer Selbst bewusst zu sein bedeutet vor allem, dass wir uns so lieben lernen, wie wir sind. Genau das können wir zum Glück jeden Tag von unseren Pferden lernen. Die eigenen Bedürfnisse wahrzunehmen, sie zu achten und sich selbst nicht in die Enge zu drängen, während man versucht es anderen (und das kann auch unser Pferd sein) recht zu machen. Auch Sophie von Chevalie hat dazu ihre Gedanken auf ihrem Blog in Worte gefasst: „Sei du selbst!“

Dass Selbstliebe nichts mit Egoismus oder Narzissmus zu tun hat, das möchte ich vor allem in den Coachings weitergeben. Genau das befürchten viele, die sich doch immer wieder zum Sklaven ihrer eigenen Pferde und gleichzeitig ihrer alten, giftigen Glaubenssätze machen.

Je mehr wir achten, wer wir selbst sind, desto mehr öffnen sich uns die Pferde und es entstehen die besonderen Momente, die uns glücklich und leicht machen.

 

Gelebte positive Verstärkung bedeutet für mich nicht, dass ich meine eigenen Wünsche unterdrücke. Sie bedeutet nicht, dass ich mir auf dem Weg zum Ziel keinen Fehltritt leisten darf.

Sie bedeutet vor allem, dass ich den Weg schon dann genießen darf, wenn wir noch weit entfernt von einem Ziel stehen und keinen blassen Schimmer haben, auf welche Weise wir dorthin kommen werden. Sie bedeutet mutig zu sein, kreativ zu sein, sich auszuprobieren, offen für ungeahnte Möglichkeiten zu sein und sich über Fortschritte und Abschnitte auf dem Weg so zu freuen, als wären sie bereits ein großes Ziel. Ich bin vor allem meinem Pferd dankbar, weil es mich beharrlich auf meinem Weg unterstützt.

Ich wünsche besonders den Menschen mehr Mut zu Gelassenheit im Umgang mit dem eigenen Unperfektsein, die sämtliche Ecken und Kanten ihres Pferdes mit liebenden Augen wertschätzen. Die ihr Pferd vor denjenigen verteidigen, die seinen Glanz (noch) nicht erkennen können. Dann spielt es eigentlich gar keine große Rolle, nach welcher Methode man mit seinem Pferd lernt.

Lasst euch nicht beirren, wenn ihr an euch zweifelt und schaut euch morgens einmal mit dem gleichen Blick im Spiegel an, wie ihr euer Pferd betrachtet.

Manchmal reicht es schon, sich selbst ein bisschen positiv zu bestärken, damit man sich auf seinem Weg wieder gemeinsam vorwärts bewegen kann.

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Foto: Lea Bartsch

Ich bin gespannt, wie du das empfindest. Erzähl mir gerne davon in den Kommentaren! 🙂

 

11 Antworten zu “Vom Druck der Positiven Verstärker.

  • Oh wow! Diese Beschreibung trifft absolut auf mich zu. Ich möchte mit meinem Pferd absolut nichts falsch machen oder zu viel druck machen. Aber das macht mir selber wirklich druck. Druck perfekt meinem pferd gegenüber zu sein. Und das steht mir glaube ich auch im Weg. Viele Tage und Abende habe ich damit verbracht zu überlegen wie ich ihr den spaß an der Arbeit gebe und sie möglichst positiv bestärken. Und dabei habe ich mir selbst den meisten druck gemacht und in mir hat es andauernd gerufen, du machst alles falsch. Und ich denke deshalb funktioniert die freiarbeit bei uns auch nicht. Es ist wie ein Zwang, dass sie mit mir „frei“ laufen soll. Aber es hat nichts von frei sein, ich brauche dafür viel zu viel druck mit der gerte und sie legt die ganze zeit die ohren an. Und so haben wir beide keinen spaß daran, nur weil ich wahrscheinlich will, dass es so frei und schön wie bei anderen aussieht, doch so weit sind wir wohl noch längst nicht.

    • „Frei und schön“ beginnt eben doch in uns selbst und nicht als Bild, was wir von anderen im Kopf haben. 🙂 Das Erzwingen von Leichtigkeit und Anmut ist eben ein Widerspruch in sich. Wenn sie „frei“ mit dir laufen „soll“, hat es nichts von Freiheit, wie du schon so schön geschrieben hast. 🙂 Hast du mal ausprobiert, was passiert, wenn dir nicht mehr als oberstes Ziel die Signalkontrolle in der Arbeit präsent ist? Wenn es tatsächlich nicht so wichtig ist, ob dein Pferd bei dir bleibt?

  • Liebe Miri,

    vielen Dank für diesen tollen Text! Er fasst ganz wunderbar mein Gedanken-Wirrwarr der letzten Wochen und Monate zusammen. Auch der Artikel von Nadja hat mich da schon abgeholt.

    Ich befasse mich nun auch schon einige Zeit mit der positiven Verstärkung und ab und zu kam immer mal wieder das Gefühl in mir hoch, dass ich mich vor lauter Achtsamkeit für mein Pferd selbst aufgebe… ich hab mich gefragt, was denn eigentlich mit MEINEN Bedürfnissen, mit meinem „Nein“ ist. Gleichzeitig war ich enttäuscht, dass mein Pferd trotz der positiven Verstärkung durchaus immernoch sehr gestresst auf manche meiner Anfragen im Training reagiert. Ich habe mich gefragt ob denn jede negative Äußerung meines Pferdes meine eigene Schuld ist… Und mich selbst habe ich dabei erwischt, wie ich mich an den kleinsten Kleinigkeiten fest beiße – genau wie du es beschreibst 😉

    Ziemlich genau in dieser Zeit habe ich das Horsebond-Seminar bei Kati besucht. Und das hat rückblickend betrachtet meine Gedanken ein wenig umgelenkt, glaube ich… Vor allem zwei Aussagen sind bei mir hängen geblieben: „Leicht ist manchmal einfach nur leichter als vorher“ und „es ist okay, es sich leicht zu machen“.
    Es hat natürlich noch eine Weile gebraucht, aber in den letzten Tagen bemerke ich, dass ich es mir manchmal wirklich ein wenig leichter mache 🙂 Ich beiße mich nicht mehr an allem so fest, sondern lasse auch mal etwas einfach gut sein. Wenn mein Pferd gestresst reagiert, dann nehme ich das natürlich zum Anlass, die Situation zu reflektieren, aber ich versuche mich nicht mehr mit Schuldgefühlen selbst zu zerfleischen. Und ich schaffe es, nicht nur meinem Pferd, sondern auch mir selbst mal ein „Nein“ zuzugestehen.
    Seitdem ich uns diese Zugeständnisse gönne, ist auch wieder viel mehr Platz da um sich über das zu freuen, was schon wirklich gut klappt – und für eine gute Portion Humor! Und Humor macht ja alles noch ein bisschen leichter, finde ich 🙂 Natürlich werden wir uns trotzdem weiterhin aneinander reiben – denn das gehört einfach dazu! Aber vielleicht kann ich das mit der Zeit auch immer leichter nehmen.

    … Dein Artikel hat auf jeden Fall ein bisschen dazu beigetragen!

    Ganz liebe Grüße,
    Luisa

  • Es ist schon paradox, dass wir Leichtigkeit und Harmonie nicht einfach zulassen können, sondern aktiv herbeiführen wollen. Mit dem Druck, der daraus für uns entsteht, arbeiten wir in genau die gegenteilige Richtung – wie soll etwas leicht gehen, wenn wir es uns selbst so schwer machen. Ich glaube, das Wissen darum ist eine Sache. Aber sich vom Druck frei zu machen und das Wissen anzuwenden, steht nochmal auf einem anderen Blatt Papier. Danke für diesen Text! VG Nadja

    • Das stimmt, das ist wirklich verdreht. 🙂 Ich bin dafür, dass ein „es sich leicht machen“ in unserer Gesellschaft auch von seinem negativen Image wegkommt. Es ist in Ordnung, es sich auch mal leicht zu machen. Der schwerste Weg ist nicht der, den man anstreben muss, damit man sich am Ende auf die Schulter klopfen darf. Für mich bedeutet „Wissen anwenden“ manchmal auch das Gegenteil von Druckfreiheit, manchmal kann impulsives Verhalten auch befreiend wirken. Danke für deinen Kommentar, liebe Nadja!

  • pia virnich
    11 Monatenvon

    Hallo, das spricht mich sehr an. Überhaupt das Thema Druck in Verbindung mit den Pferden.Ich habe viele Bücher im Regal und viele Filme, kenne mich aus in der ganzen horsemanshipszene, aber traue mich kaum an seine drei Pferde,weil ich bloß nichts falsch machen möchte,Sennacherib habe ich große Sehnsucht mich in Verbindung mit meinen Pferden zu fühlen.Ich schaue mir die Gurus an,und bin so eingeschüchtert von deren Können,das ich vor lauter innerem Druck auch so zu sein oder zu werden gar nichts mehr mache.Das ist sehr schade.
    Dein Text hat mir sehr gut getan.Wenn man manchmal zuviel rechts und links schaut,dann verliert man sich selbst.Es ist schon sehr spannend was bei dem Thema Pferde bzw mit Pferden sein oder arbeiten alles so in einem hock kommt.Ich wünschte mir manchmal jemanden der mich an die Hand nimmt,und mir genau sagt,so mußt Du es machen. Das ist wohl ein sehr kindlicher Wunsch.
    Vielen Dank für diesen tollen Blog.
    Herzliche Grüße Pia

    • Den Wunsch haben viele, und die sind enttäuscht, wenn ihnen nicht DIE Übung oder DER Trick zu völliger Zufriedenheit verhilft. Trau dir zu, dass du ausreichst! 🙂 Mit deinem Wissen, deinen Fähigkeiten, deinem eigenen Gefühl für Pferde und dich selbst. Es gibt Geheimnisse zwischen Menschen und Pferden, die jeder für sich selbst herausfinden und erfahren darf. Diese Reise ist nicht immer leicht, dafür aber wie eine Schule für das ganze Leben. 🙂

  • Yvonne Lübcke
    11 Monatenvon

    Liebe Miri, so weise Worte von einer so jungen Frau. Du sprichst mir aus dem Herzen und beeinduckst mich zugleich sehr. Es macht viel Freude Dir zuzuhören und Deine Beiträge zu lesen.

  • Es so ein Spaß gemacht DAS zu lesen.
    Ich habe meine Stute erst 7 Monate und bin Reitanfänger. In der kurzen Zeit sind wir schon etwas zusammen gewachsen. Ja auch ich kann über einigen Macken von ihr schmunzeln nehme aber auch ihr Unsicherheiten und NEIN’S war.
    Bin auf dem richtigen Weg uns noch näher kennen zu lernen. Und jeder kleine Fortschritt und Erfolg ist eine Glücksbombe.

    • Ich danke dir für deine Worte! 🙂 Wie schön, dass ihr schon zu Anfang so eine glückliche Zeit miteinander verbringen könnt.

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